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MiMü am 03.Februar 2013:

heavy rotation Vol. 12: Caterina Valente In New York

Caterina Valente In New York (CD 2002)(CD 2002, Original: Plenty Valente!, LP 1957)

Ich weiß gar nicht so genau, was mich dazu gebracht hat, mir diese CD zu Weih­nach­ten zu wün­schen. Dass ich’s getan habe, war aber ein gro­ßer Glücks­fall!

Cate­rina Valente ist für mich eher eine Kind­heits­er­in­ne­rung, als dass sie mir aktu­ell prä­sent wäre. Dabei lebt sie noch – 82jährig in Lugano. Kaum eine Fern­seh­show in den 50er und 60er Jah­ren kam ohne die Valente aus, da sang sie dann Schla­ger, die von ihrer The­ma­tik her das Fern­weh der Deut­schen bedien­ten. Mir sagte das damals gar nichts. In Deutsch­land wuss­ten wohl zu der Zeit nur wenige, dass die Valente sich in Ame­rika längst auch Spo­ren im Jazz ver­dient hatte.

1956 – ich war noch nicht gebo­ren – ging Cate­rina nach Ame­rika. Der berühmte Pro­du­zent Milt Gab­ler nahm sie unter seine Fit­ti­che und brachte sie mit Sy Oli­ver und des­sen Orches­ter zusam­men. im Novem­ber 56 ent­stan­den die Auf­nah­men für das Album Plenty Valente!. Im Jahr 2002 wur­den diese Mono-Tracks dann wie­der­ver­öf­fent­licht. Das mit dama­li­gen Schwarz­weiß-Fotos reich bebil­derte CD-Album zeigt eine hin­rei­ßende junge Frau im Voll­be­sitz über­haupt aller ihrer denk­ba­ren Mög­lich­kei­ten – sicher hätte ich mich in sie ver­liebt damals …

Die Auf­nah­men klin­gen – obwohl ledig­lich monau­ral – erstaun­lich frisch. Valen­tes Phra­sie­rung wirkt jugend­lich und aus­ge­reift zugleich. Das muss wohl auch den Musi­kern Spaß gemacht haben – was die junge Sän­ge­rin und das Orches­ter dar­bie­ten, ist aus einem Guss und begeis­tert mich 57 Jahre spä­ter über die Maßen. So sehr, dass das Album schon seit Weih­nach­ten in Griff­weite zum CD-Player liegt!