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Kom­men­ta­re schal­te ich frei, nach­dem ich sie mir ange­se­hen habe. Dabei kann es zu klei­nen Ver­zö­ge­run­gen kom­men.

Wegen ver­stärk­ten Auf­kom­mens von Kom­men­tar-Spam habe ich ein Plug­in instal­liert, das sol­che Stö­run­gen unter­bin­den soll. Soll­te ein berech­tig­ter Kom­men­tar nicht eini­ger­ma­ßen zeit­nah von mir frei­ge­schal­tet wer­den, ist er viel­leicht dem Plug­in zum Opfer gefal­len. In die­sem Fall bit­te per Email nach­ha­ken!

MiMü am 15.Februar 2017:

Ein Gedicht von Christian Morgenstern

Christian Morgenstern

Chris­ti­an Mor­gen­stern (1871 - 1914)

In letz­ter Zeit kam ich nicht so recht zum Blog­gen. Beruf­li­ches dräng­te sich in den Vor­der­grund - das mag es ent­schul­di­gen. Vor ein paar Tagen aber stol­per­te ich über ein Gedicht, das mir seit­dem gar nicht mehr aus dem Kopf will - so sehr hat es mir gefal­len. Viel­leicht kann ich es ein wenig abschüt­teln, wenn ich es hier ein­stel­le. Es ist von Chris­ti­an Mor­gen­stern.

Palm­ström

Palm­ström steht an einem Tei­che
und ent­fal­tet groß ein rotes Taschen­tuch:
Auf dem Tuch ist eine Eiche
dar­ge­stellt sowie ein Mensch mit einem Buch.

Palm­ström wagt nicht, sich hin­ein­zu­schneu­zen -
er gehört zu jenen Käu­zen,
die oft unver­mit­telt-nackt
Ehr­furcht vor dem Schö­nen packt.

Zärt­lich fal­tet er zusam­men,
was er eben erst ent­brei­tet.
Und kein Füh­len­der wird ihn ver­dam­men,
weil er unge­schneuzt ent­schrei­tet.

Chris­ti­an Mor­gen­stern (1871 - 1914)

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