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Warum aus dem Radio­nist der Audio­nist wurde und andere Fra­gen: Ant­wor­ten gibt es hier! … mehr

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Kom­men­tare schalte ich frei, nach­dem ich sie mir ange­se­hen habe. Dabei kann es zu klei­nen Ver­zö­ge­run­gen kom­men.

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MiMü am 16.März 2017:

Willemsen legt auf (Box-Set 2017)

Willemsen legt auf (9 CD, 1 DVD, 2017)

Wil­lem­sen legt auf (9 CD, 1 DVD, 2017)

Vor gut einem Jahr – am 7. Februar 2016 – starb 60-jäh­rig der Publi­zist und Mode­ra­tor Roger Wil­lem­sen an den Fol­gen sei­ner Krebs­er­kran­kung. Ich wie­der­hole mich, wenn ich schreibe, dass Wil­lem­sen ein Gebil­de­ter und Intel­lek­tu­el­ler im ganz posi­ti­ven Sinne war, ein Welt­erklä­rer frei von Bes­ser­wis­se­rei. Ein druck­reif-Red­ner, stil­si­cher, mit­rei­ßend, ein Erzäh­ler, ein Fana­ti­ker für die gute Sache. Und ein Musik­ken­ner vor dem Herrn!

Wil­lem­sen legt auf war eine Radio-Sen­de­reihe von NDR Kul­tur, betreut von Kul­tur­re­dak­teur Hen­drik Hau­bold. Der erklärt auf der Inter­net­seite des NDR, was es mit die­ser Sen­dung auf sich hatte:

In der Sende- und Ver­an­stal­tungs­reihe „Wil­lem­sen legt auf“ ging es um kluge und span­nende Titel-Ver­glei­che in den Gen­res Klas­sik und Jazz. Kon­kret um sol­che Fra­gen: Gibt es zwi­schen den bei­den pro­gram­ma­ti­sche Über­ein­stim­mun­gen oder Kor­re­spon­den­zen im Sound, gibt es Gat­tungs­über­schnei­dun­gen und/oder kom­po­si­ti­ons­tech­ni­sche Ana­lo­gien oder etwa Ver­wandt­schaf­ten im Aus­druck? Nicht zuletzt diese span­nende Frage: gab es ein Blues­ge­fühl schon vor dem Blues in bei­den Gen­res? Eine Frage, die längst über­fäl­lig war. Roger war der Autor und Mode­ra­tor, ich sein Redak­teur. Wie man sich den­ken konnte, war er auch in die­ser Dis­zi­plin bril­lant. Gemein­sam pro­du­zier­ten wir 279 Sen­de­fol­gen und gin­gen 26 Mal in Ham­burg auf die Bühne und zwei­mal in Han­no­ver, unter­stützt von Anke Engelke, die das – genauso wie Roger – fan­tas­ti­sch machte.

© NDR, Hen­drik Hau­bold

Ich erin­nere mich gern an meine Hör­er­fah­run­gen mit die­ser Sen­dung. Wäh­rend jeweils etwa 15 Minu­ten stellte Wil­lem­sen ein klas­si­sches Werk einem Jazz­ti­tel gegen­über. Herr­lich zu erle­ben, wie der Musik­freund mit sich vor Begeis­te­rung gele­gent­lich bei­nah über­schla­gen­der Stimme Unter­schiede und Par­al­le­len zwi­schen den Musi­ken her­aus­ar­bei­tete. Aus sei­nem enzy­klo­pä­di­schen Wis­sen schöp­fend rei­cherte er das an mit Anek­do­ten und Schnur­ren über die betei­lig­ten musi­ka­li­schen Prot­ago­nis­ten – scheute sich auch nicht, seine eige­nen Gefühle als Hörer zu schil­dern. Nie­mals nie­der­ma­chend, immer zuge­wandt! Wer­bung für die Musik – im aller­bes­ten Sinne!

Mit der Ver­öf­fent­li­chung eines üppig aus­ge­stat­te­ten Box-Sets am 24. Februar 2017 wird das nun wie­der erleb­bar. Ich kann jedem Musik­in­ter­es­sier­ten die Anschaf­fung nur wärms­tens ans Herz legen.

Sehr gut geeig­net auch als Geschenk. Mein von mir bedach­ter Freund Meinolf meint:

Und Abends dann Wil­lem­sen. Das ist ja das Beste, was seit lan­gem über den CD Player gelau­fen ist. Eine ein­zig­ar­tige Ent­de­ckungs­reise durch die Musik­ge­schichte. Doll!!

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