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Kommentare

Kom­men­ta­re schal­te ich frei, nach­dem ich sie mir ange­se­hen habe. Dabei kann es zu klei­nen Ver­zö­ge­run­gen kom­men.

Wegen ver­stärk­ten Auf­kom­mens von Kom­men­tar-Spam habe ich ein Plug­in instal­liert, das sol­che Stö­run­gen unter­bin­den soll. Soll­te ein berech­tig­ter Kom­men­tar nicht eini­ger­ma­ßen zeit­nah von mir frei­ge­schal­tet wer­den, ist er viel­leicht dem Plug­in zum Opfer gefal­len. In die­sem Fall bit­te per Email nach­ha­ken!

MiMü am 25.Oktober 2015:

Gefahrenhinweis

In diesem Webtagebuch beschreibe ich Schaltungen, die mit Netzspannung und mit hohen Gleichspannungen arbeiten. Daher ist es wichtig, dass ich ein paar Worte verliere über die Gefahren, die in der Beschäftigung mit Röhrenschaltungen lauern.

Vorsicht, Hochspannung!Röhrenschaltungen verwenden hohe elektrische Spannungen und werden überdies mit Netzspannung betrieben. Bei unsachgemäßem Umgang hiermit kann es zu Unfällen kommen, die schwere körperliche Schäden nach sich ziehen oder zum Tode führen können. Personen, die die erforderlichen Kenntnisse zum Umgang mit solchen Spannungen nicht haben, ist daher von der Beschäftigung mit Röhrenschaltungen bzw. hohen elektrischen Spannungen grundsätzlich abzuraten. Es versteht sich von selbst, dass ich für etwaige Schäden, die bei der Beschäftigung mit hier gezeigten Schaltungen entstehen können, keinerlei Haftung übernehmen kann. Überhaupt handelt es sich bei meinen Ausführungen nicht um konkrete Bauanleitungen, sondern lediglich um Schilderungen meiner Hobbyaktivitäten. Bei der Netzspannung mit ihrem Bezug zum Erdpotential genügt es, den Phasenleiter zu berühren, damit ein gefährlicher Strom über den Körper zur Erde fließt. Daher sind auf Netzspannung angewiesene Geräte im offenen Zustand grundsätzlich über einen Trenntrafo zu betreiben, der für eine galvanische Trennung des Geräts vom Erdpotential und von der Netzphase sorgt.

Meinen Trenntrafo habe ich vor Jahren beim großen online-Auktionshaus ersteigert – ich meine, für etwa 50 €. Es handelt sich dabei um ein regelbares Exemplar, das bei einer Eingangsnetzspannung von 230 Volt eine in der Höhe einstellbare erdpotentialfreie Ausgangsspannung von 0 bis 240 Volt liefert. So sieht das Ding aus:

Trenntrafo
Diese Investition lohnt sich, denn man investiert in die Sicherheit für das eigene Leben.

Der Trenntrafo schützt allerdings nicht vor Schlägen, die man sich an offen liegenden und unter Spannung stehenden Geräten holen kann. Nicht umsonst der Ratschlag, "den uns die Alten sungen": bei Arbeiten am laufenden Gerät immer eine Hand in die Tasche stecken! Ein Schlag in die Hand von einem Finger zum anderen ist sicher schmerzhaft - ein Schlag von einer Hand zur anderen kann das Ende bedeuten.

Merke: liegt der Bastler tot im Keller, war die Anodenspannung schneller!