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MiMü am 19.Dezember 2012:

Was sonst noch für den Einsatz von Röhrenverstärkern spricht

Gestern Abend hatte ich ein längeres interessantes Telefongespräch mit einem Leser des Radionisten. Da ging es um sehr viele Themen, die hier gelegentlich im Blog behandelt werden, besonders aber ums Musikhören und natürlich sprachen wir auch über Röhrenverstärker, über die mein Gesprächpartner vermutlich schon mehr vergessen hat, als ich jemals gewusst habe. Während des Gesprächs erinnerte ich mich an etwas, was für lange Zeit in Vergessenheit geraten war und ich erzählte meinem Gegenüber davon. Den wunderte diese Geschichte allerdings gar nicht:

MonroeAls in unserem Wohnzimmer noch eine gekaufte transistorisierte „HiFi“-Anlage stand – die Marke will ich verschweigen, sie tut auch nichts zur Sache -, suchte Monroe, die Vorgängerin unserer Hündin Smilla, jedesmal nach den ersten Takten aufgelegter Musik das Weite. Sie stand einfach auf und verzog sich auf ihre Decke in der Küche. Mit der Inbetriebnahme des ersten Eigenbau-Röhrenverstärkers hörte das schlagartig auf. Seitdem blieb sie bei uns im Wohnzimmer, wenn wir Musik hörten. Den Transistorverstärker baute ich endgültig ab. Er ist mittlerweile verschenkt.

Wir haben überhaupt die Erfahrung machen dürfen, daß Hunde sehr intelligente Tiere sind.