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MiMü am 26.Januar 2016:

Klaus Doldinger Passport – Ataraxia (LP 1978)

Klaus Doldinger und seine Gruppe Passport öffneten mir Mitte der 70er Jahre einen ersten Zugang zum Jazz. Das mag am hohen Rock-Anteil der Musik gelegen haben, allerdings auch am ein oder anderen extrem tanzbaren Partyknaller. Gutes Beispiel: das Stück Locomotive vom Album Ataraxia (1978), damals ein Muss auf jeder Studentenfete.

Seit Jahren besitze ich Ataraxia auf CD. Gestern trieb mich eine Laune zum Haushaltsentrümpler meines Vertrauens. Als ich die Platten durchsehe, traue ich meinen Augen kaum: ich finde das Album als AMIGA-Pressung, und das in Top-Zustand! Wie sich zuhause herausstellt, braucht die Scheibe lediglich einen Durchgang auf der Plattenwaschmaschine, um wie ungespielt zu klingen!

Klaus Doldinger Passport - Ataraxia (LP 1978)Ich weiß – diese Scheibe ist nichts Seltenes, aber ich freue mich trotzdem, so ein gutes Stück für einen Euro ergattert zu haben. Beim abwechselnden Hören von CD und LP stellt sich zudem heraus, um wieviel besser die Vinylscheibe klingt – beide Tonträger kommen nun in ein Extra-Eckchen der Sammlung, in dem das Material für Hörtests mit den Audiofreunden aufbewahrt wird!

2 Kommentare zu Klaus Doldinger Passport – Ataraxia (LP 1978)

  • Warum heißt die Platte ATARAXIA? Hat das mit der Stoa zu tun?

    • MiMü

      Ich empfehle einen Blick in die Wikipedia:

      Wikipedia zu Ataraxie:

      Die Ataraxie (griechisch ἀταραξία ataraxía „Unerschütterlichkeit“, auch Ataraxis, von a-tárachos „unerschütterlich“) ist die Bezeichnung der Epikureer und Pyrrhoneer für das Ideal der Seelenruhe. Sie bezeichnet als seelischen Zustand die Affekt­losigkeit und die emotionale Gelassenheit gegenüber Schicksalsschlägen und ähnlichen Außeneinwirkungen, die das Glück des Weisen, die Eudaimonie, gefährden.

      Wikipdia im Artikel zu Stoa:

      Nur ein lebenslanges Bemühen um Selbstformung, das auch den Herausforderungen von Schicksal und mitmenschlichem Umfeld standhält, schafft Aussicht auf die Seelenruhe des stoischen Weisen. Voraussetzung dafür ist eine ausgeprägte Affektkontrolle, die zur Freiheit von Leidenschaften (Apatheia), zu Selbstgenügsamkeit (Autarkie) und Unerschütterlichkeit (Ataraxie) führen soll. Unser heutiger Begriff der „stoischen Ruhe“ geht auf diese Eigenschaften zurück.

      Da gibt es also schon mal einen Zusammenhang. Ich empfinde auch einen Zusammenhang, wenn ich mir das besprochene Album anhöre …

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