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Kommentare

Kom­men­ta­re schal­te ich frei, nach­dem ich sie mir ange­se­hen habe. Dabei kann es zu klei­nen Ver­zö­ge­run­gen kom­men.

Wegen ver­stärk­ten Auf­kom­mens von Kom­men­tar-Spam habe ich ein Plug­in instal­liert, das sol­che Stö­run­gen unter­bin­den soll. Soll­te ein berech­tig­ter Kom­men­tar nicht eini­ger­ma­ßen zeit­nah von mir frei­ge­schal­tet wer­den, ist er viel­leicht dem Plug­in zum Opfer gefal­len. In die­sem Fall bit­te per Email nach­ha­ken!

MiMü am 21.Oktober 2015:

Was sind Hörabende?

SABA CelloAm 29. Januar 2010 richtete ich den ersten Hörabend aus, eine Art musikalischen Männerzirkel. Meine Idee war, ein paar musikbegeisterte Freunde einzuladen, jeden seine derzeitige Lieblingsmusik mitbringen zu lassen und einen Abend lang nichts anderes zu tun, als (laut) Musik zu hören und darüber zu fachsimpeln. Das klingt einfach und ist es auch, hat aber allen soviel Spaß gemacht, dass im Juni 2011 das fünfte Treffen durchgeführt wird.

Klar, wir mussten uns ein paar Regeln geben - das hat aber ganz prima geklappt. Es gab zwar eine kleine ironische Diskussion darüber, ob wir uns jedem x-beliebigen Verein annähern wollen - mit Satzung und Kassenprüfer und allem Drum und Dran. Aber die Erfahrung mit dem allerersten Hörabend, bei dem es vor lauter Begeisterung doch arg hin und her ging, gab dann den Ausschlag: ein paar Regeln dürfen sein. Diese Regeln sind:

  • jeder Teilnehmer bekommt eine zusammenhängende Stunde Zeit
  • die Reihenfolge der Vorträge bestimmt das Los
  • in die Stücke wird nicht reingequatscht

Das hat wirklich etwas ausgelöst: auf der Suche nach eigenen Beiträgen für den nächsten Hörabend hört man nun seine private Musiksammlung, seien es CDs oder LPs oder beides, mit anderen Ohren noch mal ganz neu. Man lässt sich auf neue musikalische Einflüsse viel aufmerksamer ein, denn man möchte ja die ein oder andere Entdeckung machen - schon, um beim nächsten Treffen ein bisschen damit glänzen zu können. Auch die Anderen präsentieren ja Musik, die man vielleicht noch nie vorher gehört hat.

Das alles hat nichts Hochgestochenes, zumal der Spaß im Vordergrund steht und wir alle mehr oder weniger keinen wissenschaftlichen, sondern vorwiegend einen emotionalen Zugang zu Musik haben. Das erspart einem, Dinge erklären und begründen zu müssen. Dennoch ist es schön, dass jeder zu seiner mitgebrachten Musik auch ein paar Fakten zusammenträgt.

Edit 30. Januar 2012: Der sechste Hörabend am 21. Oktober 2011 geriet mit über fünf Stunden Musik (netto!) so lang, dass wir uns einvernehmlich entschieden haben, beim nächsten Hörabend, der am 16. März 2012 stattfinden soll, jedem Teilnehmer nur noch 40 Minuten Vortragszeit zuzugestehen.

Damit geneigte/r Leser/in sich vorstellen kann, wie wir ticken, will ich nach und nach die Playlisten der Abende einstellen.