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Kom­men­tare schalte ich frei, nach­dem ich sie mir ange­se­hen habe. Dabei kann es zu klei­nen Ver­zö­ge­run­gen kom­men.

Wegen ver­stärk­ten Auf­kom­mens von Kom­men­tar-Spam habe ich ein Plugin instal­liert, das sol­che Stö­run­gen unter­bin­den soll. Sollte ein berech­tig­ter Kom­men­tar nicht eini­ger­ma­ßen zeit­nah von mir frei­ge­schal­tet wer­den, ist er viel­leicht dem Plugin zum Opfer gefal­len. In die­sem Fall bitte per Email nach­ha­ken!

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MiMü am 09.Mai 2017:

Phonovorstufe mit EF86

EF86-RIAA mit aktiver Entzerrung

EF86-RIAA mit aktiver Entzerrung

Seit längerem betreibe ich eine Phonovorstufe – ab jetzt kurz RIAA genannt – mit passiver Entzerrung und einer E88CC je Kanal als Röhre. Ebenso lange trage ich mich mit dem Gedanken, zum Vergleich eine RIAA mit aktiver Entzerrung, also mit frequenzabhängiger Gegenkopplung zu haben. Vor Jahren stolperte ich über ein von Tobias Hermann veröffentlichtes Konzept mit EF86 im Eingang und ECC81 als Treiber und Kathodenfolger-Ausgangsstufe. Genau das Teil habe ich schon mal nachgebaut, mit dem Ergebnis war ich aber einigermaßen unzufrieden. Das allerdings zu einer Zeit, als ich im Umgang mit solchen Schaltungen noch recht unerfahren war. Es kann demzufolge gut sein, dass ich damals fehlerhaft aufgebaut habe.

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3 Kommentare zu Phonovorstufe mit EF86

  • Martin

    Hallo MiMü,

    der Rf/k bzeich­net den Wider­stand der das Über­le­ben der Iso­la­tion zwi­schen Faden und Kathode sichern soll und des­sen Wert nicht über­schrit­ten wer­den sollte.

    Anzei­chen für eine beschä­digte Iso­la­tion kön­nen das Katho­den­k­lin­geln sein, oder z.B. Pras­sel­ge­räu­sche.

    Für eine lange Lebens­dauer der Röhre soll­ten ange­ge­bene Grenz­werte ein­ge­hal­ten wer­den. Wenn natür­lich genug EF86 und ECC81 zur Ver­fü­gung ste­hen ;-)

    Viele Grüße,
    Mar­tin

  • Martin

    Hallo,

    schöne Umset­zung die­ses Pro­jek­tes. Ich hatte auch mal über­legt es zu bauen, aber dann doch einen ande­ren Weg ein­ge­schla­gen.

    Wenn ich einen Hin­weis zum Span­nungs­tei­ler der hoch­ge­leg­ten Heiz­span­nung geben darf. Die im Daten­blatt ange­ge­be­nen Grenz­werte für den Rf/k wer­den mas­siv über­schrit­ten. Die­ser wird bei der ECC81 mit 20K ange­ben.

    Viele Grüße,
    Mar­tin

    • MiMü

      Hallo Mar­tin,

      vie­len Dank für Ihre Anmer­kung! Ich habe hier Unter­la­gen von Tele­fun­ken aus dem Jahr 1942, in denen die Bedeu­tung des Rf/k erklärt wird. Bei zu gro­ßem Rf/k steigt die Wahr­schein­lich­keit von „Ver­zer­run­gen und zusätz­li­chen Stö­rer­schei­nun­gen“ (Brum­men) an. Da es aber bei den für die ECC81 ange­ge­be­nen 20kOhm weder um einen Maxi­mal­wert im Sinne von „andern­falls geht die Röhre kaputt“ han­delt, noch mein Auf­bau irgend­wel­che Ver­zer­run­gen und Stö­rer­schei­nun­gen erken­nen lässt, kann ich mir beru­higt die Zeit neh­men, mir noch etwas zusätz­li­ches Wis­sen in Sachen Rf/k anzu­eig­nen, bevor ich dann gern Ver­su­che mit der Dimen­sio­nie­rung des Span­nungs­tei­lers mache. Für Ihre Anre­gung dazu bedanke ich mich recht herz­lich!

      Bast­ler­grüße –
      MiMü

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